TRAIN MOBIL · MODELLBAHN TT · 1:120
UNSERE ANLAGE
VOM KELLER BIS ZUM FAHRBETRIEB.
Die Geschichte unserer Anlage begann 2009 mit der Idee, ein altes Hobby wieder aufleben zu lassen. 2010 entstanden im Keller die ersten Module. Seitdem wurde gebaut, getestet, verändert, verbessert und immer wieder weiterentwickelt.
WIE ALLES BEGANN
FÜNF MODULE.
EINE IDEE. VIELE JAHRE.
Weil die Anlage aus dem Keller von Haus 1 in die Wohnung von Haus 2 transportiert werden musste, bestimmte schon die Türbreite von etwa 80 cm die Konstruktion. Nach rund vier Wochen standen alle fünf Module im Rohbau.
Danach begann der Schattenbahnhof. Gleise wurden verlegt, verklebt und sofort an das digitale Netz angeschlossen. Rückmeldung und Fahrbetrieb wurden bereits während des Baus mit Railware getestet.
01 · BAU DER MODULE
DER ANFANG
IM KELLER.
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Die ersten Module entstanden unter engen Platzverhältnissen. Bereits beim Rohbau musste deshalb berücksichtigt werden, dass jedes Segment später durch Türen und Treppenhäuser transportiert werden konnte.
Nach dem Aufbau folgten Schattenbahnhof, Rückmeldung und die erste Steigung. Statt einfach weiterzubauen wurde immer wieder getestet, ob Gleisplan und digitaler Betrieb in der Praxis tatsächlich funktionieren.
VOM MOTOR ZUM SERVO
Die ersten motorischen Unterflurantriebe waren für sichtbare Bereiche zu laut. Auch spätere Lösungen erfüllten die Anforderungen an zuverlässiges Schalten und drehbare Weichenlaternen nicht dauerhaft.
Die Lösung waren Servos mit individuell einstellbarem Stellweg und Schaltgeschwindigkeit. Diese arbeiten auf der Anlage seit Jahren leise und zuverlässig.
WEICHENANTRIEBE ANSEHEN →32 WEICHEN AUF SERVOS
Im späteren Fahrbetrieb zeigte sich, dass die ursprünglichen Antriebe im Schattenbahnhof nicht zuverlässig genug arbeiteten. Entgleisungen waren die Folge.
Deshalb wurden schließlich 32 Weichen auf Servos umgebaut. Seitdem läuft der Betrieb im Schattenbahnhof zuverlässig.
Servo-Umbau ansehen →04 · VERBINDUNG DER ANLAGENTEILE
MODUL 5
ALS SCHLÜSSELSTÜCK.
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Das kleine Modul 5 verbindet die beiden großen Anlagenteile. Es blieb lange der letzte offene Bauabschnitt, weil dort Fahrdraht, Zuglenkung und die Verbindung mehrerer Ebenen zusammenkommen.
Ein kleines Fenster macht den sonst unsichtbaren Fahrbetrieb auf den unteren Ebenen sichtbar. Zusätzliche LED-Beleuchtung unterstützt diesen Blick hinter die Kulissen.
EINE EIGENE LÖSUNG
Weil keine passende eingleisige Brücke verfügbar war, wurden zwei Bausätze miteinander kombiniert und später mit Kunststoffprofilen konstruktiv weiterentwickelt.
Der komplette Bauprozess dauerte etwa einen Monat. Gerade solche Lösungen zeigen, wie sehr sich die Anlage durch Ausprobieren und Weiterdenken entwickelt hat.
Ausführlichen Baubericht ansehen →DIGITALISIERUNG & SOUND
Eine Fleischmann-Drehscheibe wurde technisch umfassend modernisiert: neue Elektronik, Rückmeldung, Sound, Rundumleuchte und eine nahezu unsichtbare Verkabelung mit Kupferlackdraht.
Der Umbau zeigt, wie Anlagenbau und Werkstattprojekte bei Train Mobil immer wieder ineinandergreifen.
Umbau & Digitalisierung ansehen →07 · SCHATTENBAHNHOF & SIGNALE
TECHNIK MUSS
AUCH WARTBAR BLEIBEN.
Der Schattenbahnhof bekam zunächst Gleissperrsignale. Im Betrieb zeigte sich jedoch, dass diese bei Eingriffen und Entgleisungen im Weg standen.
Aus den hohen Signalen entstanden deshalb kompaktere Zwergsignale. Ein typisches Beispiel dafür, dass sich eine Anlage auch nach der Fertigstellung weiterentwickeln muss.
Signalumbau ansehen →ANLAGE IM DETAIL